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CREPSA Seit der Jungsteinzeit bewohnt, wird die Stadt zur Römerzeit "RES PUBLICA CREPSA" genannt. Die Reste eines liburnischen Kastells, eines römischen Dorfes und einer frühchristlichen Kirche sind noch auf dem nahegelgenen Hügel Sveti Bartul zu sehen. Aber das größte Erstaunen rufen wohl die Trockenmauern hervor. Mit ihnen, den sogenannten "masiere", wird der terrassierte Boden eingefaßt und abgestützt. Jahr um Jahr ist es den menschen von Cres gelungen, in geduldiger und sorfältiger Arbeit, das bißchen Erde, das ihnen die Natur als Erbe hinterließ, damit zu schützen. Die Monumente in der Altstadt sind bereits Teil einer häheren Kultur. Bemerkenswert sind das Stadttor mit dem Uhrturm, die Loggia und die Pfarrkirche St. Maria in Schnee, die in gotischem und Renaissancestil erbaut wurde. Dort werden neben anderen Reliquien eine kostbare gotische Pietá aus Holz aus dem 15. jahrhundert und ein Altarbild mit dem Heiligen Sebastian von A. Vivarini aufbewahrt. Wenn man von der Pfarrkirche aus weitergeht, fällt die funktionelle Einfachheit der Architektur dieses vom einfachen Volk bewohnten Stadtviertels auf.
Dort finden wird die aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Kirche des Heiligen Isidor, dem Schutzheiligen der Stadt. In der Kirche befinden sich die spätgotische Statue des Heiligen (15. Jahrhundert) und andere Holzskulpturen. Unter den Adelspalästen sticht der der Familie Petris hervor, ein Juwel venezianischer Gotik, das Geburtshaus des Philosophen Franciscus Patritius (Frane Petric, 1521-1567). Derzeit ist es Sitz des Stadtmuseums. Aber die ganze Stadt ist ein Museum, mit den Resten der alten Stadtmauer, mit ihren Stadttoren, ihren Kirchen, wie z.B. der des Heiligen Franziskus, dem dazugehörigen Kloster und seinen beiden Kreuzgängen, einem weiteren Museum mit Gemälden und Skulpturen, einer ethnographischen Sammlung und Inkunabeln, darunter ein glagolitisches Meßbuch, das 1494 in Senj gedruckt wurde. Der Garten des Franziskanerklosters liegt and der Stelle eines früheren Gartens, der zu einer römischen Villa gehörte. 

   
 
     
   
 
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